Die Neuen sind da…

Drei Auszubildende starten am Flughafen Frankfurt-Hahn in ihre berufliche Zukunft

Für zwei junge Frauen und einen jungen Mann beginnen in diesem Monat am Flughafen Frankfurt-Hahn die Ausbildungsjahre. Sie lassen sich als Bauzeichnerin, Bürokauffrau und Kfz - Mechatroniker ausbilden.

Anna Ryschow aus Dillendorf, Selina Schmittinger aus Reckershausen und Kai Grünewald aus Altlay wohnen nur einen Katzensprung vom Flughafen Frankfurt - Hahn entfernt. Den Flughafen haben sie bisher nur genutzt, wenn sie in den Urlaub wollten. Seit dem 01. August hat der Airport für die Drei eine ganz neue Bedeutung bekommen. Hier werden sie ihre berufliche Karriere starten – als Bauzeichnerin, Bürokauffrau und Kfz - Mechatroniker.

Die AuszubildendenDas Flughafenunternehmen hat sich in den letzten 14 Jahren zu einem anerkannten Ausbildungsbetrieb entwickelt. Mit den drei Neuen durchlaufen derzeit insgesamt 13 Auszubildende die verschiedenen Abteilungen. Vier befinden sich bereits im letzten Ausbildungsjahr – sechs Azubis sind ins zweite Lehrjahr gekommen. „Ausbildung hat einen hohen Stellenwert für uns“, sagt Flughafen - Personalleiter Andreas Balsam. „Die Auszubildenden von heute sind unsere Fachkräfte von morgen.“

Um gute Auszubildende zu bekommen, pflegt der Flughafen enge Kontakte zu Schulen. Seit 2011 besteht eine Patenschaft mit der Fachoberschule (FOS) Sohren - Büchenbeuren. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit am Flughafen ein schulbegleitendes Betriebspraktikum zu machen. An drei Tagen in der Woche sind Schüler der 11. Klasse in verschiedenen Bereichen der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH unterwegs und schnuppern in die Arbeitswelt hinein. Nur an zwei Tagen drücken sie die Schulbank. Am 01. August haben Ines Bärtges und Alessandro Reichmanis ihr Praktikumsjahr begonnen. Auszubildende und Praktikanten bekommen einen Einblick in alle Abteilungen des Flughafens. Sie durchlaufen zum Beispiel die Personal-, Immobilien-, Marketing- oder Verkehrsabteilung. Aber auch an der Information im Terminal dürfen sie reinschnuppern. Hier haben sie direkten Kontakt zu den Passagieren. Auch Flugzeuge werden zu ihrem Berufsalltag hinzukommen – nämlich dann, wenn sie bei Operations mitlaufen. Operations, oder kurz Ops, ist die zentrale Stelle, die mit der Abwicklung des Flugzeuges am Boden zu tun hat.

Es wird also spannend für die Neuen am Flughafen Frankfurt - Hahn. Anna Ryschow fühlt sich bei den Bauzeichnern schon jetzt pudelwohl. Sie ist froh, dass es endlich los geht. Selina Schmittinger startet in der Personalabteilung. „Ein wenig aufgeregt war ich schon am ersten Tag.“ Und Kai Grünewald fühlt sich in der Werkstatt schon wie zu Hause, denn sein Bruder Dennis macht auch am Hahn eine Ausbildung zum Elektroniker.

Die nächsten Ausbildungsstellen werden wieder zum August nächsten Jahres vergeben.

Informationen dazu gibt es unter www.hahn-airport.de.